Die PreÂdigt von Frank Weber vom 1. SonnÂtag nach WeihÂnachÂten fußt auf Lukas 2,25 – 33 (SimeÂon trifft im TemÂpel auf Maria, Josef und Jesus).
Sie kann hier nachÂgeÂhört werden:
Die PreÂdigt von Frank Weber vom 1. SonnÂtag nach WeihÂnachÂten fußt auf Lukas 2,25 – 33 (SimeÂon trifft im TemÂpel auf Maria, Josef und Jesus).
Sie kann hier nachÂgeÂhört werden:
»Wir sahen seiÂne HerrÂlichÂkeit, eine HerrÂlichÂkeit als des einÂgeÂboÂreÂnen SohÂnes vom Vater, volÂler GnaÂde und WahrÂheit.« (JohanÂnes 1,14b)
LieÂbe Geschwister,
die Macht und Hoheit, (LutherÂbiÂbel »HerrÂlichÂkeit«), von der hier gesproÂchen wird, die sah man bei Jesus erst späÂter, nicht gleich nach der Geburt. Wir komÂmen ja von WeihÂnachÂten her. Als Jesus aber öffentÂlich wirkÂte, nach seiÂner TauÂfe durch JohanÂnes, da merÂken die MenÂschen, die ihn erleÂben, wie Gott in und mit ihm wirkÂte. WieÂder mit der Guten NachÂricht: »GotÂtes ganÂze Güte und Treue ist uns in ihm begegnet«.
MerÂken wir das, wenn wir die TexÂte des NeuÂen TesÂtaÂments lesen? – Oder lesen wir die wie ein Buch volÂler Sagen oder MärÂchen? VielÂleicht lehrÂreich, vielÂleicht spanÂnend, aber doch weit weg von uns? Ich glauÂbe, dass wir beiÂdes brauÂchen, damit wir die TexÂte recht erfasÂsen könÂnen: Wir müsÂsen als ChrisÂtenÂmenÂschen in und aus der BezieÂhung mit ihm leben. Und: Wenn wir dann unser NeuÂes TesÂtaÂment kenÂnen, dann werÂden wir vieÂles wieÂderÂerkenÂnen, das teils weit über das hinÂausÂreicht, was wir selbst in unseÂrem Leben mit Gott erleÂben. – Das Leben und das Lesen, sie müsÂsen zusamÂmenÂwirÂken und aufÂeinÂanÂder bezoÂgen werden.
Für manÂche ist die LekÂtüÂre bibliÂscher TexÂte eine fromÂme Übung, die sie betreiÂben, ohne eigentÂlich zu wisÂsen wozu. – Das aber ist wenig. Die TexÂte lieÂfern uns ja die ErfahÂrunÂgen der früÂhen ChrisÂtenÂheit, die sie mit ihrem GlauÂben, ihrer gelebÂten NachÂfolÂge gemacht haben.
DarÂan sollÂten wir anknüÂfen, und dann besteht die gute ChanÂce, dass wir GotÂtes Macht und Hoheit auch in unseÂren eigeÂnen LebensÂläuÂfen sehen könÂnen: ZuminÂdest im RückÂblick: Wie gut, dass es so gelauÂfen ist. – ManÂche spreÂchen von SchutzÂenÂgeln. Wir könÂnen auch spreÂchen von GotÂtes Güte und Treue. Als ChrisÂtenÂmenÂschen wisÂsen wir, wie gut es Gott mit uns meint.
Lasst uns darÂauf einÂmal achÂten in der nächsÂten Zeit.
F.W.