Die PfingstÂpreÂdigt von Frank Weber fußt auf AposÂtelÂgeÂschichÂte 2,1 – 21. Sie kann hier nachÂgeÂhört werden:
Zum Wochenspruch Pfingsten…
»Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.« (Sacharja 4,6b)
LieÂbe GeschwisÂter und lieÂbe FreunÂdinÂnen und Freunde!
Wie häuÂfig höre ich den Satz »ich schafÂfe das!«
Der ProÂphet SacharÂja hat sehr ermuÂtiÂgenÂde WorÂte für SerubÂbaÂbel von Gott. DieÂser SerubÂbaÂbel führÂte die Juden aus dem Exil nach IsraÂel zurück, bauÂte in JeruÂsaÂlem den Altar zur AnbeÂtung GotÂtes wieÂder auf und legÂte den GrundÂstein für den WieÂderÂaufÂbau des zweiÂten TemÂpels. Ein richÂtiÂger KnoÂchenÂjob, den er also damit zu verÂseÂhen hatte.
DesÂhalb war die ZusaÂge, die er von Gott erhalÂten hatÂte so wertÂvoll für ihn: »Nicht auf unseÂre eigeÂne Kraft kommt es hier an. Nein, Gott selbst will durch seiÂnen Geist hier wirken«.
Ich kann mir vorÂstelÂlen, dass dieÂse ZusaÂge GotÂtes für eine rieÂsiÂge EntÂlasÂtung bei SerubÂbaÂbel gesorgt hat. DesÂhalb habe ich mir die FraÂge gestellt, wie dies bei mir aussieht.
Wenn ich auf GotÂtes Kraft verÂtraue, muss ich nicht mehr denÂken »das wird eh nichts«. Im GegenÂteil: Ich kann felÂsenÂfest darÂauf verÂtrauÂen, dass Gott viel mehr kann als ich selbst. Er kann sogar BerÂge verÂsetÂzen, mich gesund machen oder mir FrieÂden ins HerÂzen schenÂken gegenÂüber dem MenÂschen, mit dem ich geraÂde nicht klarÂkomÂme. Und genau dieÂses ZutrauÂen in die Kraft GotÂtes will sein HeiÂliÂger Geist in mir bewirken.
Ihr LieÂben: Das ist PfingsÂten: GotÂtes Geist kann das, was wir mit unseÂrer eigeÂnen Kraft nicht verÂmöÂgen, als buchÂstäbÂlich eine Heilige-Geist-Kraft!
E. M.
Himmelfahrt und Pfingsten: Aufbruch der Christenheit…
Das leeÂre Grab warf alles VorÂheÂriÂge über den HauÂfen. Die FrauÂen, die JünÂger, sie erlebÂten das UndenkÂbaÂre: Dass es nach dem Tod weiÂterÂging, dass der AufÂerÂstanÂdeÂne ihnen begegÂneÂte. Erst den FrauÂen, dann einÂzelÂnen JünÂgern (JohanÂnes, Petrus, den EmmaÂus-JünÂgern), dann allen und schließÂlich, wie PauÂlus im 1. KorinÂtherÂbrief schreibt (1.Kor.15,6), über fünfÂhunÂdert LeuÂten auf einÂmal, von denen die meisÂten (zur Zeit, als PauÂlus an die KorinÂther schrieb) noch lebÂten. – Die hätÂte man also fraÂgen können.
UnglaubÂlich? ZuminÂdest sehr erstaunÂlich. So aber ist das mit EreigÂnisÂsen, die einÂmaÂlig sind. Für oder gegen dieÂse spricht keiÂne Wahrscheinlichkeit.
Die GeschichÂte ging jedenÂfalls nach Jesu Tod weiÂter, nach der AufÂerÂsteÂhung folgÂte dieÂse ZwiÂschenÂzeit von vierÂzig Tagen bis HimÂmelÂfahrt. – AnschlieÂßend nahm die ChrisÂtusÂbeÂweÂgung dann ab PfingsÂten richÂtig Fahrt auf. DarÂum feiÂern wir PfingsÂten als GeburtsÂtag der KirÂche: Aus den verÂschreckÂten JünÂgern, geweÂseÂnen Fischern, ZöllÂnern, AufÂstänÂdiÂschen usw., wurÂden AposÂtel, geschickÂte GesandÂte, die das EvanÂgeÂliÂum in die Welt trugen.
DarÂum finÂde ich es so schaÂde, wenn von HimÂmelÂfahrt nur noch ein VaterÂtags-AusÂflug mit alkoÂhoÂliÂschen GetränÂken bleibt und kaum jemand mehr weiß, dass es PfingsÂten um die Gabe (»AusÂgieÂßung«) des HeiÂliÂgen GeisÂtes ging. – Denn: Ohne dies wäre der GlauÂbe an Jesus als den ChrisÂtus ein längst verÂgesÂseÂnes lokaÂles EreigÂnis geblieÂben. So aber ist GotÂtes Geist es, der bis heuÂte alle KirÂchen, GemeinÂden und auch jeden ChrisÂtenÂmenÂschen antreibt. Gut so! Gott-sei-Dank!
F. W.
Predigt »…sondern durch meinen Geist« – Pfingsten 2025
Die PreÂdigt vom heuÂtiÂgen PfingstÂtag hielt Frank Weber fußend auf JohanÂnes 14,15 – 19.23b – 27.
Die PreÂdigt kann hier nachÂgeÂhört werden: