»Sorgt euch um nichts, sonÂdern bringt in jeder Lage betend und fleÂhend eure BitÂten mit Dank vor Gott!« Phil 4,6 (E)
Weg von Sorgen, hin zu Jesus!
Wir solÂlen uns um nichts sorÂgen?! InmitÂten von KrieÂgen, KliÂmaÂwanÂdel und den verÂschieÂdeÂnen KriÂsen und KataÂstroÂphen unseÂrer Zeit solÂlen wir uns um nichts sorÂgen? Wenn man nur die ersÂte HälfÂte des VerÂses liest, könnÂte man meiÂnen, dass die WorÂte des PauÂlus nicht in unseÂre Zeit pasÂsen! Sich um nichts sorÂgen kann nur, wer es wie die drei Affen handÂhabt und nichts hören, nichts sehen, nichts sagen will!
Aus dem Leben des PauÂlus wisÂsen wir aber, dass auch er häuÂfig genug allen Grund zur SorÂge hatÂte. Auch die GemeinÂde in PhilÂipÂpi stand vor vieÂlen HerÂausÂforÂdeÂrunÂgen, befand sich in einer feindÂseÂliÂgen UmgeÂbung, litt unter Armut und Not und hatÂte Grund zur Sorge.
Beim WeiÂterÂleÂsen wird deutÂlich, dass die AufÂforÂdeÂrung nicht lauÂtet, so zu tun, als ob alles in OrdÂnung wäre. Im GegenÂteil: PauÂlus forÂdert die christÂliÂche GemeinÂschaft von PhilÂipÂpi, forÂdert uns dazu auf, die BlickÂrichÂtung zu verÂänÂdern, weg von SorÂgen, hin zu Jesus!
All das, was uns wichÂtig ist, was uns im Leben und in der Welt tieÂfe SorÂge bereiÂtet – all dieÂse Sachen dürÂfen wir betend und fleÂhend vor Gott brinÂgen. Dabei solÂlen wir auch dankÂbar für all das sein, wo wir Sein WirÂken in unseÂrem Leben und in unseÂrer Welt erleÂben und erfahren.
Der Blick zu Jesus hin befreit, denn SorÂgen geben keiÂne SicherÂheit und lasÂsen ÄngsÂte noch mehr wachÂsen. Die SchwieÂrigÂkeiÂten bleiÂben oft bestehen und fühÂren uns eher zu PasÂsiÂviÂtät oder VerÂzweifÂlung. Die WorÂte des PauÂlus forÂdern nicht zur PasÂsiÂviÂtät oder GleichÂgülÂtigÂkeit auf. Wir solÂlen uns nicht vor den SchwieÂrigÂkeiÂten verÂschlieÂßen, sonÂdern solÂlen sie vor Gott brinÂgen. Wir dürÂfen auch VorÂkehÂrunÂgen trefÂfen und alles tun, was in unseÂrer Macht steht, um ÄndeÂrunÂgen herÂbeiÂzuÂfühÂren. Doch unseÂre SorÂgen solÂlen nicht das letzÂte Wort haben, sonÂdern das VerÂtrauÂen, das wir im Gebet gewinÂnen dürfen!
Mit dieÂsem VerÂtrauÂen auf Gott wünÂsche ich uns allen den FrieÂden, den PauÂlus den PhilÂipÂpern im nächsÂten Vers zuspricht: den FrieÂden GotÂtes, der alles VerÂsteÂhen überÂsteigt und auch unseÂre HerÂzen und GedanÂken in ChrisÂtus Jesus bewahÂren möge!
L. Str.