zum Wochenspruch 15.02.26: Sonntag vor der Passionszeit

»Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.« (Lukas 18,31)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Jesus for­dert sei­ne Jün­ger in die­sem Vers auf, ihn nach Jeru­sa­lem zu beglei­ten. Zu die­sem Zeit­punkt wer­den sie wohl noch kei­nen blas­sen Schim­mer davon gehabt haben, was Jesus in Jeru­sa­lem erwar­ten wür­de: die Leu­te wer­den ihn jubelnd dort emp­fan­gen; nach knapp einer Woche wird er dann gefan­gen genom­men und ihm dann ein völ­lig unfai­rer und damit will­kür­li­cher Pro­zess gemacht; und schluss­end­lich wird er dann gekreu­zigt wer­den. Dass sich damit sei­ne Lei­den­s­an­kün­di­gung erfül­len wird, das konn­ten die Jün­ger wohl zu die­sem Zeit­punkt noch nicht ein­mal ahnen, geschwei­ge denn begreifen.

Viel­leicht geht es uns in unse­rem Leben heu­te ganz genau so: Gott plant mit und für mich Wege, die ich (noch) nicht ver­ste­hen. Da erle­be ich gera­de in mei­nem All­tag einen Bruch in mei­nem Leben, den ich (noch) nicht begrei­fen kann. Und viel­leicht schaf­fe ich es gera­de auch nicht mehr, allei­ne wie­der aus die­ser Situa­ti­on her­aus zu finden.

An die­ser Stel­le habe ich einen unge­mein Mut­ma­chen­den Aspekt in unse­rem Wochen­spruch für mich ent­deckt: Jesus geht den Weg nach Jeru­sa­lem mit sei­nen Jün­gern gemein­sam. Und wir haben auch heu­te als Chris­ten die Zusa­ge von ihm, dass er uns auf allen unse­ren Wegen beglei­ten wird. Dar­auf dür­fen wir ver­trau­en. Lest doch dazu ein­fach mal Psalm 139.

E. M.

zum Wochenspruch letzter Sonntag vor Passionszeit

»Seht, wir gehen hin­auf nach Jeru­sa­lem, und es wird alles voll­endet wer­den, was geschrie­ben ist durch die Pro­phe­ten von dem Men­schen­sohn.« (Lukas 18,31)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Jesus berei­tet sei­ne Jün­ger in unse­rem Wochen­spruch dar­auf vor, ihn nach Jeru­sa­lem zu beglei­ten. Ob die Jün­ger zu die­sem Zeit­punkt bereits geahnt haben, was Jesus erwar­ten wür­de – er wird gefan­gen genom­men, ihm wird der unfai­re Pro­zess gemacht und danach wird er gekreu­zigt wer­den – wir wis­sen es nicht. Dass sich damit sei­ne Lei­den­s­an­kün­di­gung erfül­len wird, das haben die Jün­ger wohl zu die­sem Zeit­punkt nach mei­nem Ver­ständ­nis noch nicht begrei­fen können.

Viel­leicht ist es auch heu­te bei uns so: Gott plant mit und für uns Wege, die wir (noch) nicht ver­ste­hen. Da erlebst Du gera­de in dei­nem All­tag einen Bruch in Dei­nem Leben, Du erlebst Krank­heit, Ver­lust oder sons­ti­ges Leid; und Du kannst das im Augen­blick ein­fach (noch) nicht begrei­fen. Und dann merkst Du viel­leicht, dass Du allein es nicht schaf­fen kannst, aus die­ser Situa­ti­on wie­der her­aus zu finden.

An die­ser Stel­le habe ich einen sehr Mut machen­den Aspekt in unse­rem Wochen­spruch für mich ent­deckt: Jesus beglei­tet sei­ne Jün­ger nach Jeru­sa­lem; und er will auch uns heu­te auf allen unse­ren Wegen beglei­ten. Dar­auf dür­fen wir set­zen und dar­auf dür­fen wir fel­sen­fest vertrauen.

E. M.