zum Wochenspruch 7. Juni 2026 (1. Sonntag nach Trinitatis)

»Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.« (Lukas 10,16a)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Die­se Aus­sa­ge trifft Jesus, als er 70 Jün­ger aus­sen­det. Die­se sol­len erst­mals selbst los­ge­hen und in Gali­läa evan­ge­li­sie­ren. Jesus hat­te ihnen kurz davor dann noch zahl­rei­che Hin­wei­se, wie kein Geld, Vor­rä­te oder Schu­he mit­zu­neh­men, mit auf ihren Weg gege­ben. Er hat­te ihnen auch gesagt, dass sie die­sel­be Ableh­nung zu spü­ren bekom­men wer­den, wie Jesus selbst sie auch erlebt hatte.

Auf der ande­ren Sei­te erhal­ten die Jün­ger aber auch eine sehr gro­ße Zusa­ge von ihm mit auf ihrem Weg »wer euch hört, der hört mich; und wer euch ver­ach­tet, der ver­ach­tet mich.«

Jesus sen­det sei­ne Jün­ger damit als sei­ne Gesand­ten aus. Ein Gesand­ter han­delt im Auf­trag eines ande­ren. Und damit wie­der­um agiert er nicht in eige­ner Auto­ri­tät, son­dern in der Auto­ri­tät des­je­ni­gen, der ihn sen­det. Auch ein Bot­schaf­ter eines Lan­des ist nur ein Gesand­ter, aber hin­ter ihm steht die Regie­rung, z.B. die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Genau­so war das mit den Jün­gern, die Jesus aus­ge­sandt hat­te. Sie konn­ten damit in sei­nem Auf­trag reden.

Wel­che Bedeu­tung kann die­ser Satz für uns Chris­ten im 21. Jahr­hun­dert entfalten?

Als Chris­ten heu­te dür­fen wir damit auch für uns in Anspruch neh­men, dass die Wor­te von Jesus aller­höchs­te Auto­ri­tät haben. Er ist Got­tes Sohn, er wur­de von Gott selbst auf die Erde gesandt.

Und er sen­det auch uns heu­te (Mat­thä­us 28,19). Damit spre­chen auch wir in sei­nem Auf­trag die Wor­te Got­tes. Ist das nicht eine groß­ar­ti­ge Zusa­ge für uns Chris­ten heute?

E.M.

zum Wochenspruch 1. Sonntag nach Trinitatis (22.06.2025)

»Wer euch hört, der hört mich; und wer euch ver­ach­tet, der ver­ach­tet mich.« (Lukas 10,16a)

Jesus spricht die­se Wor­te zu sei­nen Jün­gern, als er sie aus­sen­det, um sei­ne Bot­schaft in die Dör­fer und Städ­te zu brin­gen. Es ist eine gewal­ti­ge Aus­sa­ge – nicht nur eine Ermu­ti­gung, son­dern eine tief­grei­fen­de Bevollmächtigung.

Was bedeu­tet das für uns heute?

Auch wir sind gesandt als Zeu­gen in die­ser Welt. Und wenn wir in Jesus Namen spre­chen mit Lie­be, Wahr­heit und Demut, dann ist es nicht nur unse­re eige­ne Stim­me, die gehört wird. – Jesus Chris­tus selbst spricht durch uns.

Das heißt:

  • Unse­re Wor­te kön­nen Trost spen­den, wo Ver­zweif­lung herrscht.
  • Unse­re Stim­me kann Hof­fung brin­gen, wo Dun­kel­heit ist.
  • Unser Zeug­nis kann Leben ver­än­dern, weil es auf Chris­tus hinweist.

Aber es ist auch ein Ruf zur Ver­ant­wor­tung: Wer in Jesus Namen spricht, soll das mit Ehr­furcht, Klar­heit und in Wahr­heit tun. Denn es geht nicht um Selbst­dar­stel­lung, son­dern um das Evangelium.

G. S.

Predigt »Was unser Kalender mit dem Reich Gottes zu tun hat« (Frank Weber, 25.08.24)

Die Pre­digt vom 25.08. von Frank Weber fußt auf Lukas 10,25 – 37 (der Fra­ge nach dem Reich Got­tes und dem Gleich­nis vom barm­her­zi­gen Samariter).

Die Pre­digt kann hier nach­ge­hört werden.