zum biblischen Votum für Karfreitag:

»Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.« (Johannes 3,16)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

In weni­gen Tagen ist es wie­der soweit: Das größ­te Fest für uns Chris­ten mit Kar­frei­tag und Ostern steht vor uns.

Und wir erin­nern uns dar­an, dass Jesus die ganz per­sön­li­che Schuld von jedem ein­zel­nen Men­schen auf sich genom­men hat und dafür an das Kreuz auf Gol­ga­tha gena­gelt wur­de. Die­se Tat kön­nen wir mit unse­rem mensch­li­chen Ver­stand kaum ermes­sen. Aber die­ser Tod am Kreuz hat Aus­wir­kun­gen auf uns Men­schen: Alle, die an ihn – und damit an die­sen stell­ver­tre­ten­den Tod – glau­ben, gehen damit nicht mehr ver­lo­ren, son­dern erlan­gen das ewi­ge Leben.

Genau dies hat sich mit der Auf­er­ste­hung Jesu von den Toten vor ca. 2.000 Jah­ren bestä­tigt. Jesus ist nicht im Grab bei den Toten geblie­ben, son­dern er ist sei­nen Nach­fol­gern erschie­nen. Und damit ist auch für uns die Per­spek­ti­ve des ewi­gen Lebens ent­stan­den. Ist das nicht für uns ein groß­ar­ti­ger Grund zum Freuen?

E. M.

zum Wochenspruch für Palmsonntag

»Der Men­schen­sohn muss erhöht wer­den, auf dass alle, die an ihn glau­ben, das ewi­ge Leben haben.« (Johan­nes 3,14b.15)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Die­se Aus­sa­ge von Jesus fin­den wir im Gespräch zwi­schen Jesus und Niko­de­mus. Jesus woll­te mit die­ser Aus­sa­ge Niko­de­mus bereits auf sei­nen Tod am Kreuz hin­wei­sen. Ob Niko­de­mus die­se Aus­sa­ge auch so ver­stan­den hat, wis­sen wir nicht.

Jetzt so kurz vor Ostern möch­te ich uns ein­mal beson­ders dazu ein­la­den, die­sen Blick auf Jesus als den Gekreu­zig­ten wie­der ein­mal ganz bewusst zu suchen. Das kann ganz ein­fach der­ge­stalt gesche­hen, dass wir eine Kir­che auf­su­chen und wir uns auf die­sen Blick aufs Kreuz einlassen.

Doch was wird mir in die­sem Blick begegnen?

Schmer­zen? Ich den­ke, Jesus wird dort am Kreuz unsäg­li­che Schmer­zen ver­spürt haben. Und vie­len von uns wer­den Schmer­zen auch nicht fremd sein.

Im Stich gelas­sen zu wer­den? Jesus hat sogar zu sei­nem Vater geru­fen »mein Gott, mein Gott, war­um hast Du mich ver­las­sen«. Und man­che von uns haben auch das bereits für sich erle­ben müssen.

Ein Sie­ger? Mit sei­ner Aus­sa­ge »es ist voll­bracht« wird die zwei­te Hälf­te unse­res Wochen­spruchs Rea­li­tät: Alle, die an ihn glau­ben, wer­den das ewi­ge Leben erhalten.

Ich lade Euch heu­te dazu ein, Eure ganz per­sön­li­chen Erfah­run­gen mit dem Blick aufs Kreuz zu machen. Besu­che ein­fach eine Kir­che und wer­de still vor dem Kreuz.

E. M.