»Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.«
(Johannes 10,10)
Zu Jesu Zeit gab es oft zu wenig; ManÂgelÂzeiÂten. Zu wenig NahÂrung, zu wenig Regen fürs GetreiÂde, zu wenig FutÂter für das Vieh. Wenn es hier also um die FülÂle geht, die Jesus bringt, dann geht es nicht um eine FülÂle an LebensÂmitÂteln, sonÂdern vielÂmehr um eine FülÂle an Leben.
Das ist funÂdaÂmenÂtal neu und anders. HeuÂte haben wir oft mehr als genug von allem, ein (zu) groÂßer Teil unseÂrer LebensÂmitÂtel wird wegÂgeÂworÂfen, weil sie schlecht werÂden. TrotzÂdem empÂfinÂden vieÂle einen ManÂgel an Leben. Denn das, was uns wie Leben erscheint, SoziaÂle MediÂen, flüchÂtiÂge KonÂtakÂte, das ist so fahl wie es erscheint. Wer von den FaceÂbook-FreunÂden würÂde uns wirkÂlich helÂfen, wenn wir HilÂfe bräuchten?
MeiÂne TheÂse: WirkÂliÂches Leben für uns MenÂschen gibt es in der GemeinÂschaft mit Gott. Denn wir sind als seiÂne GegenÂüber geschafÂfen. Wenn wir von ihm entÂfremÂdet leben, dann leben wir an sich entÂfremÂdet. Damit fehlt uns etwas, auf das hin wir gemacht und gedacht sind. – ManÂche merÂken das, andeÂre nicht. Leben in FülÂle ist nicht selbstÂverÂständÂlich. Es kommt nicht, wenn wir vieÂles haben, sonÂdern wenn wir alles haben, das wichÂtig und essenÂtiÂell ist: Gute GemeinÂschaft mit Gott, ein verÂsöhnÂtes VerÂhältÂnis zu uns selbst und zu anderen.
F. W.