zum Wochenspruch 14.09.2025 (13. Sonntag nach Trinitatis)

»Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.« (Matthäus 25,40b)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Mit die­ser Aus­sa­ge möch­te uns Jesus ein­la­den, durch sei­ne Augen auf die Men­schen um uns her­um zu schau­en. Egal wel­che Pro­ble­me oder Schwie­rig­kei­ten sich da gera­de auf­tun, egal ob da Sor­gen, Krank­heit, Trau­er, etc. sind: Er will uns als sei­ne Kin­der mit hin­ein­neh­men in sei­nen Blick auf die Men­schen um uns her­um. Und dann möch­te er uns dazu inspi­rie­ren, dass wir an den Nöten unse­rer Mit­men­schen nicht ein­fach vor­bei­ge­hen, son­dern aktiv für die­se zur Hil­fe­stel­lung werden.

Genau das bringt auch unser Kir­chen­va­ter John Wes­ley mit dem Stich­wort »Hei­li­gung« auf den Punkt: ein Glau­be an Gott und ein Glau­be an Jesus soll sich regel­mä­ßig an unse­rem akti­ven Tun zeigen.

Des­halb möch­te ich uns her­aus­for­dern: Wo kannst Du heu­te für Dei­nen Nach­barn, Dei­nen Kol­le­gen, einen guten Bekann­ten oder Freund oder ein­fach einen Men­schen aus Dei­nem Umfeld zur Hil­fe­stel­lung wer­den? Viel­leicht ist es nur eine ganz klei­ne Ges­te; aber viel­leicht kann es auch wirk­lich etwas Gro­ßes sein!

Ich lade uns daher ein, mit offe­nen Augen auf die Men­schen um uns her­um zu bli­cken und deren Sor­gen und Nöte wahrzunehmen.

Unser Wochen­spruch lehrt uns dazu etwas ganz Ent­schei­den­des: wir tun es für Jesus! In jedem die­ser Men­schen begeg­net uns Jesus selbst. Sei­ne Lie­be zu uns soll uns dazu inspi­rie­ren, dies genau­so zu tun.

E. M.