zum Wochenspruch für Sonntag 21.09.2025 (14. Sonntag nach Trinitatis)

»Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.« (Psalm 103,2)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Beim Psalm 103 han­delt es sich um einen Lob­preis­psalm von David.

Immer wenn ich die­sen Psalm lese oder höre, begin­ne ich zu stau­nen, wie unfass­bar groß, wie unfass­bar barm­her­zig unser Gott ist.

Aber die­se Grö­ße und Barm­her­zig­keit Got­tes schei­nen wir Men­schen eben nicht immer vor Augen zu haben. Der Psalm­be­ter David schreibt uns des­halb die­se Mah­nung ins Stamm­buch: nicht ver­gess­lich zu wer­den! Uns immer wie­der dar­an zu erin­nern, wie­viel Gutes Gott für uns in unse­rem Leben bereits getan hat.

Sicher: Es gibt Situa­tio­nen, in wel­chen uns ein­fach nicht zum Loben zu Mute ist. Viel­leicht quä­len uns gera­de ganz erheb­li­che Sor­gen oder wir kämp­fen mit Krank­hei­ten. Oder ande­re Schat­ten haben sich auf unse­re See­len gelegt. Hier kann es für uns hilf­reich sein, mit dem Psalm­be­ter David gemein­sam den Psalm 103 zu sprechen:

»Lobe den HERRN, mei­ne See­le, und was in mir ist, sei­nen hei­li­gen Namen! Lobe den HERRN, mei­ne See­le, und ver­giss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle dei­ne Sün­de ver­gibt und hei­let alle dei­ne Gebre­chen, der dein Leben vom Ver­der­ben erlöst, der dich krö­net mit Gna­de und Barm­her­zig­keit, der dei­nen Mund fröh­lich macht und du wie­der jung wirst wie ein Adler. Der HERR schafft Gerech­tig­keit und Recht allen, die Unrecht leiden …«.

E. M.