nachgedacht zum Monatsspruch Februar 2024

»Alle Schrift, von Gott ein­ge­ge­ben, ist nüt­ze zu Leh­re, zur Zurecht­wei­sung, zur Bes­se­rung, zur Erzie­hung in der Gerech­tig­keit.« (2. Timo­theus 3,16)

Auf den ers­ten Blick ist das schon ein sehr her­aus­for­dern­der Monats­spruch. Sind wirk­li­che alle Bibel­tex­te, z.B. die Ermor­dung gan­zer Volks­stäm­me durch das Volk Isra­el im AT für uns von Nutzen?

Sicher, wenn wir in das Neue Tes­ta­ment gehen, wird es für uns ein­fa­cher. Und sicher: Mit dem Dop­pel­ge­bot der Lie­be von Jesus gehen wir völ­lig kon­form. Aber wenn wir so man­che har­sche Wor­te des Pau­lus in sei­nem 2. Korin­ther­brief an die Gemein­de in Korinth anschau­en, tun wir uns schon manch­mal schwer damit.

In den Ver­sen vor unse­rem Monats­spruch ermu­tigt Pau­lus sei­nen Mit­ar­bei­ter Timo­theus, bei dem zu blei­ben, was er von Kind auf gelernt hat und was ihm von sei­nem Leh­rer Pau­lus anver­traut wur­de. In sei­nem Rat­schlag an Timo­theus soll er Got­tes Maß­stä­be hoch­hal­ten, gera­de in Zei­ten – und das war damals nicht anders als heu­te –, in wel­chen die Leu­te ger­ne mit­ein­an­der strei­ten und dis­ku­tie­ren, was gut und wahr ist.

Auch uns Chris­ten­men­schen heu­te gibt die Bibel Ori­en­tie­rung. Got­tes Wort setzt Maß­stä­be: Maß­stä­be für ein Leben in Lie­be, in Frie­den und in Gerech­tig­keit. Und damit sind wir wie­der beim Aus­gangs­punkt unse­res Monatsspruches:

Got­tes Wort ist gut für mich:
Ich möch­te uns heu­te ermu­ti­gen, für uns selbst anzu­er­ken­nen, dass Got­tes Wort und die Maß­stä­be, die Gott dar­in setzt, gut für uns sind. Und die zehn Gebo­te sowie das Dop­pel­ge­bot der Lie­be von Jesus sind gut. Sie bil­den den von Gott gesteck­ten Rah­men, in dem ein Zusam­men­le­ben von uns Men­schen in Lie­be, Frie­den und Gerech­tig­keit erst mög­lich wird.

Got­tes Wort ist wahr
Pau­lus schreibt an Timo­theus, dass die gesam­te Schrift (also unse­re Bibel) von Gott ein­ge­ge­ben ist. Das bedeu­tet, unse­re Bibel ist aus Got­tes Geist hervorgegangen.

Auch hier möch­te ich uns ermu­ti­gen, dies als Wahr­heit anzu­er­ken­nen. Sicher­lich dür­fen wir im his­to­ri­schen Kon­text für uns heu­te bei man­chen Aus­sa­gen in den neu­tes­ta­ment­li­chen Brie­fen zu ande­ren eige­nen Erkennt­nis­sen gelan­gen. Wich­tig für mich bleibt dabei nur, dass ich Gott als abso­lu­te Auto­ri­tät in mei­nem Leben akzep­tie­re. Sein Hei­li­ger Geist wird mir dann Ori­en­tie­rung und Rich­tung für mein Leben geben.

Got­tes Wort ver­än­dert mein Leben
Wenn ich Got­tes Wort als gut für mich und als wahr aner­ken­ne, dann liegt dar­in auch eine ver­än­dern­de Kraft. Denn dann kann ich erken­nen, wo ich falsch lie­ge in mei­ner Erkennt­nis. Oder wo ich etwas aktiv in mei­nem Tun oder Han­deln kor­ri­gie­ren muss, weil mein Han­deln eben nicht Got­tes Maß­stä­ben entspricht.

In die­sem Sin­ne grü­ße ich Euch ganz herzlich

Euer

E.M.

nachgedacht zum Monatsspruch November 2023

»Er allein brei­tet den Him­mel aus und geht auf den Wogen des Mee­res. Er macht den gro­ßen Wagen am Him­mel und den Ori­on und das Sie­ben­ge­stirn und die Ster­ne des Südens« (Hiob 9,8+9)

Gott schuf einen siche­ren Raum
Die ers­te Ant­wort Hiobs auf die Rede sei­nes Freun­des Bildad beschreibt die Grö­ße und Macht Got­tes. Dabei for­mu­liert Hiob auch die bei­den Ver­se 8 und 9. Gott hat im All einen Him­mel auf­ge­spannt, er hat die Was­ser­men­gen an bestimm­ten Orten gesam­melt und herrscht über ihre Wogen, sodass die Men­schen viel Raum zum Leben auf dem Land fin­den konn­ten. Und Gott wirkt bis in die Tie­fen des Welt­alls hin­ein, indem er z.B. den Gro­ßen Wagen, den Ori­on, das Sie­ben­ge­stirn und ande­re Ster­ne an ihrem Platz hält, ihnen ihre Bah­nen zeigt und über Ent­fer­nun­gen gebie­tet, die wir Men­schen in Licht­jah­ren mes­sen. (Ein Licht­jahr ent­spricht der Stre­cke, die das Licht in einem Jahr zurück­legt. Das sind etwa 9,46 Bil­lio­nen Kilo­me­ter. Der Stern­hau­fen des Sie­ben­ge­stirns ist etwa 444,2 Licht­jah­re von der Erde entfernt.)

Der mensch­li­che Lebens­raum ist gefährdet
Aber wir leben in einem Zeit­ab­schnitt, in dem uns der mensch­li­che Lebens­raum nicht mehr so sicher erscheint wie viel­leicht vor 50 Jah­ren. Die Krie­ge und Natur­ka­ta­stro­phen neh­men in so bedrän­gen­dem Maße zu, dass wir unsi­cher wer­den. Die­se Unsi­cher­heit kön­nen wir aber auch schon bei Hiob ahnen, denn ein Him­mel, der von Gott »auf­ge­spannt« wur­de, kann von ihm auch wie­der »zusam­men­ge­fal­tet« wer­den (2. Petrus 3,13; Off. 21,1). Und das tosen­de Meer ist nur so lan­ge unge­fähr­lich, wie man einen genü­gend gro­ßen Abstand dazu ein­hält. An der Nord­see­küs­te direkt hin­ter dem Deich sieht es bei Sturm­flut ganz anders aus. Und auf einem Atoll in der Süd­see, des­sen höchs­ter Punkt nur 1,2 m über N.N. liegt, fragt man sich allen Erns­tes, wie es wer­de wird, wenn der Mee­res­spie­gel wei­ter ansteigt.

Woher kann Hil­fe kommen?
Die Hil­fe für alles siche­re und alles gefähr­de­te Woh­nen und Leben sehe ich dar­in, dass »ER, der Herr des Him­mels und aller Wel­ten, allei­ne die letz­te Ver­ant­wor­tung trägt« (Vers 1). Er, der Gott der Bibel, den wir als Vater, Sohn und Hei­li­gen Geist in einem glau­ben, hat das All geschaf­fen, wie es jetzt ist, und wird es ein­mal besei­ti­gen und einen neu­en Him­mel und eine neue Erde her­vor­brin­gen, wenn er den Zeit­punkt für gekom­men hält. Des­halb ist es gut und klug und weit­bli­ckend, wenn wir uns zu die­sem Gott bekeh­ren, zu dem wir durch sei­nen Sohn Jesus Chris­tus Zutritt bekom­men haben. Wenn wir uns fest mit Jesus Chris­tus ver­bin­den, dann kön­nen wir alle zukünf­ti­gen Lebens­la­gen getrost und hoff­nungs­voll erwarten.

P.M.

nachgedacht zum Monatsspruch Oktober 2023

»Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.«
Jako­bus 1,22

Als ich die­sen Monats­spruch las, stutz­te ich etwas. Doch wie­der Han­deln, Tun, Machen?!
Was ist mit: …nur aus Gna­de, allein dei­ne Gna­de genügt…
Und über­haupt, was wür­de Luther dazu sagen? Der muss doch getobt haben, als er die­se Stel­le las.
Also schnell im Inter­net geschaut und tat­säch­lich fand ich:
»Luther hielt nicht viel von die­sem Brief…« oder »Der Jako­bus­brief, den Luther nicht recht lei­den konn­te..« und »…selbst Luther hat­te sei­ne Mühe damit…«
Na also, sag ich doch!
Doch dann las ich in den wei­te­ren Ver­sen von dem Ver­gleich des Wor­tes Got­tes zu einem Spiegel.
»Wer die Bot­schaft Got­tes nur hört und nicht danach han­delt, ist wie ein Mensch, der in einen Spie­gel blickt. Er sieht sich, dann geht er weg – und schon hat er ver­ges­sen wie er aussah.«
Na gut, das ergibt ja nun gar kei­nen Sinn.
Selbst der Spruch: »Ich kenn dich nicht, ich wasch dich trotz­dem« hat da ja noch mehr Aktivität.
Und über­haupt, der Sinn des in den Spie­gel­schau­ens ist ja nicht hin­ein­zu­schau­en und fertig.
Statt­des­sen schaue, kon­trol­lie­re, ver­bes­se­re ich oder brin­ge in Ordnung.
Wenn ich bewusst in den Spie­gel schaue, mer­ke ich, ob die eine oder ande­re Kor­rek­tur ange­bracht wäre. Wenn ich die­se Kor­rek­tur nicht durch­füh­re, ist der Blick in den Spie­gel eigent­lich unnö­tig, und ich betrü­ge mich selbst.
Viel­leicht ist es beim Wort Got­tes ähn­lich. Wenn ich nicht bereit bin, eine Kor­rek­tur in mei­nem Leben zuzu­las­sen, ist das Hören des Wor­tes genau­so ein Selbst­be­trug. Denn genau­so selbst­ver­ständ­lich, wie ich bereit bin den Sitz mei­ner Klei­dung oder mei­ner Gesamt­erschei­nung beim Blick in den Spie­gel zu reflek­tie­ren und even­tu­ell auch zu kor­ri­gie­ren, soll­te ich bereit sein beim Hören
des Wor­tes Got­tes mein Han­deln, Tun und Den­ken zu reflek­tie­ren und zu korrigieren.

Die­se Kor­rek­tur oder die­ses Über­den­ken wird mich nicht zu einen per­fek­ten Chris­ten machen.
Genau­so wie das Ein­grei­fen in mei­ne Fri­sur mich nicht zu einem per­fekt aus­se­hen­den Men­schen machen wird. Aber es kann mich dazu brin­gen, ein Stück mehr zu einem Men­schen zu wer­den, der nicht nur hört, um es gleich wie­der zu ver­ges­sen, son­dern danach zu handeln.
Und in Vers 25 bekom­men wir eine fes­te Zusa­ge oben­drauf. Denn dort heißt es: »Freu­en darf sich, wer das wirk­lich tut.«
Und Freu­de ist doch wirk­lich, egal ob beim Blick in den Spie­gel oder beim Hören und Tun des Wor­tes Got­tes das bes­te Ergebnis.
B. F.

nachgedacht zum Monatsspruch August 2023

»Du bist mein Hel­fer, und unter dem Schat­ten dei­ner Flü­gel froh­lo­cke ich.« Psalm 63,8

Text: Luther­bi­bel, revi­diert 2017, © 2016 Deut­sche Bibel­ge­sell­schaft, Stutt­gart – Gra­fik: © GemeindebriefDruckerei

Der Psalm­be­ter ist mir sehr sym­pa­thisch: So wie er denkt und sich nach Got­tes Nähe sehnt, so wün­sche ich es mir für mich auch. Schon der Vers nach der Über­schrift macht deut­lich: Der Beter sucht Gott, er merkt, dass ihm ohne Gott etwas Lebens­not­we­ni­ges fehlt: Wie tro­cke­nes, dür­res Land, das drin­gend Was­ser braucht.

Immer wie­der ein­mal schrei­be ich ein­zel­ne Psal­men hand­schrift­lich ab und medi­tie­re sie so. Dies ist ein ganz »mecha­ni­scher« Zugang, in dem ich schon über die Wor­te nach­den­ken muss, sie ver­ste­hen und qua­si »wie­der­käu­en«. Ande­rer­seits ist es eine ande­re Art und Wei­se als mit einem Kom­men­tar oder einer Stu­di­en­bi­bel. Ein geschätz­ter Theo­lo­ge unter­schied zwi­schen der Anwen­dung oder Appli­ka­ti­on eines bibli­sches Tex­tes auf das eige­ne Leben einer­seits und der Aus­le­gung oder Exege­se ande­rer­seits. – Und er fand, dass es bei­des brau­che: Unse­ren direk­ten und unver­mit­tel­ten Umgang mit bibli­schen Tex­ten einer­seits und die Refle­xi­on und das Nach­den­ken ande­rer­seits. Das Ver­hält­nis bei­der nann­te er dann bibli­sche Her­me­neu­tik. – Wir erin­nern uns: Her­mes ist nicht allein der Gott der Die­be und Kauf­leu­te im alten Grie­chen­land gewe­sen (ob das die Han­no­ver-Mes­se bei ihrem »Her­mesturm« bedacht hat), er ist vor allem auch der Göt­ter­bo­te, der die Nach­rich­ten übermittelt.

Wenn wir uns bewusst machen, wo und wie uns jeweils Gott hilft, uns schützt und bewahrt, dann mer­ken wir: Jeder Tag, an dem wir leben, ist lebens­ge­fähr­lich. Wie vie­le fast-Unfäl­le haben wir, wie oft geht etwas gera­de noch ein­mal gut, obwohl wir unvor­sich­tig waren. – Wenn ich die­ses Psalm­wort lese, macht es mich dank­bar! Ich weiß: Mein Leben habe ich nur zu einem Teil in der Hand. Ja, die­sen Teil, den ich beein­flus­sen kann, will ich gut gestal­ten. Ich bemü­he mich, vor­sich­tig zu sein. – Das Rest­ri­si­ko aber bleibt.

Wenn also ein Unheil oder Unglück vor­über­ge­gan­gen ist, dann froh­lo­cke ich im Schat­ten der Flü­gel Got­tes. Ein schö­nes Bild. Ich den­ke an Jung­vö­gel im Nest, die von den Eltern bei Gefahr unter ihre Fit­ti­che genom­men wer­den. – Und etwa in die­ser Wei­se geht es auch uns.

Nah bei Gott sind wir gebor­gen. – Ich lade herz­lich dazu ein, dass wir uns das im August ein­mal bewusst machen und dar­auf achten.

Frank Weber

nachgedacht zum Monatsspruch Juli 2023

»Jesus Chris­tus spricht: Liebt eure Fein­de und betet für die, die euch ver­fol­gen, damit ihr Kin­der eures Vaters im Him­mel wer­det.« Matthäus 5,44 – 45

Lie­be Geschwister,

im Matthäusevangelium, das die­sen Vers enthält, spricht Jesus zu uns über die bedin­gungs­lo­se Lie­be, zu der wir als sei­ne Nach­fol­ger beru­fen sind. Er kon­fron­tiert uns mit der weit ver­brei­te­ten Hal­tung, unse­ren Nächsten zu lie­ben, aber unse­re Fein­de zu has­sen. Doch Jesus stellt klar: »Liebt eure Fein­de und betet für die, die euch verfolgen.«

Die­se Wor­te sind nicht leicht zu ver­ste­hen und noch schwie­ri­ger in die Pra­xis umzu­set­zen. Aber wenn wir genau­er darüber nach­den­ken, erken­nen wir, dass dies der Weg ist, um den Cha­rak­ter unse­res himm­li­schen Vaters wider­zu­spie­geln. Denn unser himm­li­scher Vater lässt die Son­ne auf­ge­hen über Bösen und Guten und lässt reg­nen über Gerech­te und Unge­rech­te. Sei­ne Lie­be kennt kei­ne Gren­zen und macht kei­nen Unterschied.

Es ist nicht außergewöhnlich, unse­re Freun­de zu lie­ben und ihnen Gutes zu tun. Doch Jesus ruft uns dazu auf, darüber hin­aus­zu­ge­hen – unse­ren natürlichen Instinkt zu überwinden – und denen Gutes zu tun, die uns feind­lich gesinnt sind. Er for­dert uns auf, ihre Feind­schaft mit Lie­be zu überwinden. Denn wenn wir nur die lie­ben, die uns lie­ben, han­deln wir nicht anders als die Men­schen, die kei­ne Bezie­hung zu Gott haben.

Lie­be Geschwis­ter, indem wir unse­re Fein­de lie­ben und für sie beten, brin­gen wir die Lie­be Got­tes zum Aus­druck. Wir bre­chen den Kreis­lauf von Hass und Rache und set­zen ein Zei­chen der Ver­ge­bung und Versöhnung. Wir haben die Möglichkeit, den Her­zen unse­rer Fein­de die Tür zur Veränderung zu öffnen, und sie auf den Weg der Lie­be und des Frie­dens zu führen.

Es ist eine Her­aus­for­de­rung, aber wir dürfen uns dar­an erin­nern, dass wir nicht allein sind. Wir können uns an Got­tes Lie­be und Gna­de fest­hal­ten. Der Hei­li­ge Geist gibt uns die Kraft, über unse­re natürlichen Instink­te hin­aus­zu­wach­sen und unse­re Fein­de zu lieben.

»Lasst uns daher dar­in bestrebt sein, voll­kom­men zu sein, so wie unser himm­li­scher Vater voll­kom­men ist.« Das bedeu­tet nicht, dass wir Feh­ler­lo­sig­keit errei­chen, son­dern dass wir in der Lie­be wach­sen und uns danach aus­rich­ten, Got­tes Lie­be in unse­rem täglichen Leben widerzuspiegeln.

Lasst uns beten: Lie­ber himm­li­scher Vater, dan­ke, dass du uns mit dei­ner bedin­gungs­lo­sen Lie­be umgibst. Hilf uns, die­se Lie­be auch denen ent­ge­gen­zu­brin­gen, die uns feind­lich gesinnt sind. Stärke uns, wenn es schwie­rig wird, und erfülle uns mit dei­ner Gna­de, um über unse­ren natürlichen Nei­gun­gen zu ste­hen. Lass uns zu Bot­schaf­tern dei­ner Lie­be wer­den und dazu bei­tra­gen, dein Reich der Lie­be und Versöhnung auf die­ser Erde zu eta­blie­ren. In Jesu Namen beten wir. Amen.

Möge Got­tes Lie­be in uns wach­sen und uns befähigen, unse­re Fein­de zu lie­ben und für sie zu beten. Möge unser Zeug­nis der Lie­be die Welt verändern und die Men­schen dazu bewe­gen, nach Got­tes Maßstäben zu leben. Amen.

Euer Dirk Liebern

Monatsandacht Juni 2023: 1. Mose 27, 28

Gott soll dir Tau vom Him­mel schen­ken und dei­nem Boden Frucht­bar­keit, Korn und Wein im Über­fluss. (Basis Bibel)

Egal wie gut oder schlecht ein Got­tes­dienst war, ver­las­sen wir ihn doch immer als Geseg­ne­te. Am Ende unse­rer sonn­täg­li­chen Zusam­men­kunft wird uns der Segen Got­tes zuge­spro­chen. Jemand – meist der/​die Prediger*in – leiht Gott seine/​ihre Stim­me und Hän­de. Segen ist der Wunsch, dass uns Gutes gesche­hen soll, es ist der Zuspruch der Chan­ce auf gelin­gen­des Leben und eine Gegen­re­de gegen alles, was das Leben erschwert wie Krank­heit, Sor­gen und Angst. Es ist die Erin­ne­rung dar­an, dass Gott über allem steht und unser Leben in sei­ner Hand hält.

So emp­fing auch Jakob den Segen sei­nes Vaters Isaak. Es war ein beson­de­rer Segen, der von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on an das zukünf­ti­ge Fami­li­en­ober­haupt wei­ter­ge­ge­ben wur­de. Tau und frucht­ba­rer Boden, gute Erträ­ge – für die dama­li­gen Noma­den war das der Inbe­griff von Lebensqualität.

Aber regt sich in uns nicht Wider­stand, wenn wir die­se Zei­len lesen? Zuerst bringt Jakob sei­nen älte­ren Bru­der Esau um sein Erst­ge­burts­recht und dann stiehlt er ihm – ange­stif­tet von sei­ner Mut­ter Rebek­ka – den Segen des Erst­ge­bo­re­nen. Jakob betrügt auf hin­ter­häl­ti­ge Art sei­nen Vater Isaak, lügt ihm eis­kalt ins Gesicht. Und emp­fängt den Segen, der ihm eigent­lich nicht zusteht.

Und den­noch ist und bleibt er der Geseg­ne­te. Isaak kann den Segen nicht mehr zurück­neh­men, als Esau erscheint und der Betrug auf­fliegt. Segen ist unwi­der­ruf­lich. Der Segen Got­tes ist ein Geschenk, unab­hän­gig davon, ob wir es ver­dient haben oder nicht. Her­aus­for­dernd? Ja, aber auch tröst­lich. Auch wenn wir schei­tern, wenn wir unse­ren Maß­stä­ben nicht gerecht wer­den, wenn wir in einer Sack­gas­se lan­den oder den Erwar­tun­gen nicht genü­gen: Wir sind geseg­net! Seg­nen ist bis heu­te Got­tes gro­ße Lei­den­schaft. Er möch­te uns aus sei­ner Fül­le schen­ken. Das Gute, das über einem Leben aus­ge­spro­chen wur­de, kann nicht auf­ge­ho­ben werden.

Für Jakob war es noch ein wei­ter Weg durch Höhen und Tie­fen und durch ein lan­ges, aben­teu­er­li­ches und geseg­ne­tes Leben, bis er den Tau des Him­mels und das Fett der Erde, auch Korn und Wein in Fül­le bekam. Aber Gott hat ihn nicht ent­täuscht. Und bis heu­te ver­siegt Got­tes Segens­strom nicht. Wir müs­sen – dür­fen – uns nur die­sem Strom aus­set­zen, mit allen Unzu­läng­lich­kei­ten, die an uns haf­ten. In die­sem Sin­ne: Seid gesegnet!

Vio­la Liebern

nachgedacht zum Monatsspruch Mai 2023…

»Wei­ge­re dich nicht, dem Bedürf­ti­gen Gutes zu tun, wenn dei­ne Hand es ver­mag.« (Sprü­che 3, Vers 27)

Die­ser Satz ist den Sprü­chen des Königs Salo­mon ent­nom­men, der sie dort als Leh­re an jun­ge Men­schen ver­fasst hat. In der Über­set­zung der Bibel (Hoff­nung für alle) steht dort im Kapi­tel 1, Ver 2: »Wenn du sei­ne Wor­te beach­test, wirst du Weis­heit erlan­gen und zu einem ver­stän­di­gen Men­schen her­an­rei­fen. Die Sprü­che hel­fen dir, dein Leben sinn­voll zu gestal­ten, und machen dich fähig, gute Rat­schlä­ge zu erken­nen und anzunehmen.«

Der Monats­spruch ent­hält eine Mah­nung und appel­liert an unser Gewis­sen, nicht gei­zig zu sein, son­dern groß­zü­gig zu geben statt zu neh­men. Die­ser Bibel­vers hat sicher­lich die har­te anti­ke Lebens­wirk­lich­keit vor Augen. Wer sei­nen Lebens­un­ter­halt nicht durch Arbeit ver­die­nen konn­te, der war auf mild­tä­ti­ge Hil­fe ange­wie­sen. Es gab weder eine Ren­ten- noch eine Kran­ken- noch eine Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung. Allen­falls die eige­ne Fami­lie war zur Unter­stüt­zung ver­pflich­tet, aber wenn auch die aus­fiel, dann war das Bet­teln die ein­zi­ge Mög­lich­keit zum Überleben.

Heu­te haben alle von Armut betrof­fe­nen Grup­pen im Sozi­al­staat einen Rechts­an­spruch auf ele­men­ta­re Ver­sor­gung durch die Gemein­schaft der Steu­er­zah­ler Wie damals kann auch heu­te die Gemein­schaft nicht alle Lebens­ri­si­ken abde­cken. Es gibt vie­le Men­schen bei denen die finan­zi­el­le Hil­fe ein­fach nicht aus­reicht, aber es gibt auch vie­le Men­schen, denen auf ande­re Wei­se Hil­fe zuteil­wer­den muss. Die Not der Ein­zel­nen kann auch in einer rei­chen Gesell­schaft groß sein, und dann braucht es die­je­ni­gen, die sich mit dem, was sie haben, dem, was sie wis­sen, oder dem, was sie orga­ni­sie­ren kön­nen, aktiv werden.

Durch Got­tes Gna­de sind wir, was wir sind. Es ist Got­tes Geschenk, in wel­chen Umfeld wir leben und wie gut es uns geht, und es ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Nie­mand kann alle Nöte die­ser Welt behe­ben. Aber wenn wir an der einen Stel­le, an der wir beson­ders kom­pe­tent sind, an der einen Stel­le, an der unse­re Hand etwas ver­mag, uns ein­set­zen, dann han­deln wir im Sin­ne unse­res Got­tes, der uns unser Geld, unse­re Zeit, unse­re Kraft, unser Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und unser Wis­sen vor allem des­halb gege­ben hat, damit wir damit Gutes für die Bedürf­ti­gen bewir­ken können. 

Lass dein Herz für ande­re offen wer­den und tei­le dei­ne Gaben mit denen, denen es weni­ger gut geht als dir.

Römer 2,10: »Doch jedem, der Gutes tut, wird Gott sei­ne Herr­lich­keit, Ehre und Frie­den schen­ken, zuerst den Juden, dann auch allen anderen.«

S. Sch.

nachgedacht zum Monatsspruch April 2023

Monats­spruch April 2023:
»Chris­tus ist gestor­ben und leben­dig gewor­den, um Herr zu sein über Tote und Leben­de.« (Römer 14,9)

Lie­be Geschwis­ter in Jesus Christus,

Ich freue mich sehr, dass der lie­be Gott uns die­sen Vers für Monat April 2023 zur Erin­ne­rung gege­ben hat. Es zeigt uns, wie der wah­re Herr der Ewig­keit, der Leben­den und die Toten, unser Ret­ter Jesus Chris­tus, ist.

Wie­so ist das so wichtig? 

Wir kön­nen heut­zu­ta­ge eine unschö­ne zwie­lich­ti­ge Ent­wick­lung des Zeit­geis­tes beob­ach­ten, näm­lich (chro­no­lo­gisch in dem letz­ten Halb­jahr beobachtet),

  • dass die geist­li­che Füh­rung des äußers­ten Nor­dens eine Stel­lung­nah­me abgibt, die kei­ne bibli­sche Basis hat »wer auf unse­rer Sei­te des Krie­ges im Kampf um Lebens kommt, wird in Para­die­se landen«;
  • dass die poli­ti­sche Füh­rung des Wes­tens über dem Atlan­tik eine Pre­digt im Got­tes­haus eines ermor­de­ten Menschenrechtler/​Predigers hält, bei der aber »etwas ande­res geprie­sen wird als Jesus Christus«;
  • dass die Herr­scher des fer­nen Ostens eine Anwen­dung einer töd­li­chen Waf­fe und Erobe­rungs­zie­le nicht ver­heim­li­chen, um »das Gute zu schaf­fen und das getrenn­te zu vereinigen«,
  • dass die Köni­ge des Südens eine welt­li­che Spaß-Ver­an­stal­tung befeu­ern, die die »Repres­sa­li­en ver­schlei­ert und wie in Zei­ten Neros die Bevöl­ke­rung bespaßt«;
  • dass bei uns in Deutsch­land, bei einer Sicher­heits­kon­fe­renz, die mit eine Rede eines Frie­dens­zi­tats der Bibel anfängt, »um Waf­fen­lie­fe­run­gen gewor­ben und geplant« wird
    Gutes tun, aber dies mit Waf­fen erzwingen!
    Die Herr­scher die­ser Welt wol­len sich übertreffen.

Zuge­ge­ben, ich sel­ber bin gedank­lich an vie­le die­se aktu­el­len Ent­wick­lun­gen »nicht immun geblieben«.

Des­to mehr müs­sen wir unser Blick auf Jesus Chris­tus rich­ten. Er lehrt uns, was wah­re Lie­be heißt: er hat sich für uns gege­ben, als Lamm Got­tes, er hat sich für uns Men­schen opfern las­sen, weil er für jeden Ein­zel­nen von uns gestor­ben ist. Er hat uns gezeigt, dass er der wah­re Gott und der wah­re Mensch ist, der wahr­haf­tig auf­er­stan­den und damit leben­dig gewor­den ist. Er hat sich als der Herr­scher der Herr­schaf­ten offen­bart, der nicht mit Zwangs­kraft und Waf­fen regiert, son­dern mit Lie­be. Er hat in drei Tagen die Welt geret­tet, um unser Herr zu sein. Er hat das Tote in uns, unse­re Sün­de, durch sei­ne Süh­ne im Blut von uns berei­nigt und uns zu einer neue Krea­tur gemacht (Herr zu sein über Tote). Er ist ein Gott, der uns sieht und uns mun­ter macht, wenn die Welt uns nie­der­druckt (die Lebenden).

Lie­be Geschwis­ter: ich möch­te euch dazu ermu­ti­gen an Jesus Chris­tus fest­zu­hal­ten und nicht den aktu­el­len Zeit­geis­tern hin­ter­her­lauft, so dass euch die Kro­ne des Leben kei­ner weg­neh­men kann.

Ver­bun­den in Jesus Christus,

Euer Z. I.

nachgedacht zum Monatsspruch März 2023

Der Monats­spruch März 2023 steht in Römer 8, 35:

Was kann uns schei­den von der Lie­be Christi?“

Als Jugend­li­che, in einer christ­li­chen Fami­lie auf­ge­wach­sen, durch Sonn­tag­schu­le und Got­tes­diens­te geprägt, zu einem ganz per­sön­li­chen „Ja“ gekom­men, war mei­ne Ant­wort ein ent­schie­de­nes: Dum­me Fra­ge, war­um soll­te uns etwas von Got­tes Lie­be tren­nen? (In Vers 39 spricht Pau­lus von der „Lie­be Got­tes, die in Chris­tus Jesus ist..“) Wie oft haben wir von die­ser Lie­be gehört und gesun­gen? Wie prä­gnant wird in 1. Kor. 13 die Lie­be beschrie­ben, eine Lie­be, die ewig bleibt; eine Lie­be, die nur Gott geben kann?

Im wei­te­ren Ver­lauf wer­den dann Din­ge auf­ge­zählt, die mir vor 50 Jah­ren sehr alt­mo­disch vor­ka­men und für mich, für uns kei­ne Gefahr bedeu­ten kön­nen. Heu­te weiß ich, das waren Gedan­ken eines behü­te­ten, nai­ven Nachkriegskindes!

Und einen gro­ße Gedan­ken­feh­ler habe ich damals gemacht: Bei der Fra­ge des Monatsspruchs

geht es nicht dar­um, daß Got­tes Lie­be sich von uns Men­schen abwen­det, son­dern dass uns die Gege­ben­hei­ten des Lebens von Gott und sei­ner Lie­be trennen!

Heu­te weiß ich, und viel­leicht geht es euch/​ihnen auch so: Pau­lus hat nicht nur für sich gespro­chen, son­dern über die Jahr­tau­sen­de hinweg.

Bei Luther (2017) beginnt der Vers mit einem „Wer“, das eröff­net noch eine ande­re Dimen­si­on der Schwie­rig­kei­ten, die uns immer wie­der an der Lie­be Got­tes zwei­feln lassen.

Dazu lesen wir in den fol­gen­den Ver­sen und sehen die aktu­el­len Zusam­men­hän­ge: Trüb­sal oder Angst = Schwer­mut, Depres­si­on, Zukunfts­angst; Ver­fol­gung = Chris­ten­ver­fol­gun­gen; Hun­ger oder Blö­ße oder Gefahr oder Schwert = in Krieg und Naturkatastrophen.

Vers 38: Denn ich bin gewiss, daß weder Tod (er ist nicht das Ende, son­dern die Tür zum ewi­gen Leben) noch Leben (wie schwie­rig es auch ist: Got­tes Lie­be, sei­nen Bei­stand, sei­ner Nähe dür­fen wir sicher sein), weder Engel (tol­le Freun­de, ein super Leben) noch Mäch­te (Sach­zwän­ge oder Chef,) noch Gewal­ten (Strei­te­rei­en in Fami­li­en, Krieg, Natur­ka­ta­stro­phen), weder Gegen­wär­ti­ges (alles was uns gera­de heu­te belas­tet) noch Zukünf­ti­ges (z.B. Kli­ma­wan­del, der ´glä­ser­ne Mensch›), weder Hohes (z.B. unter­schied­li­che theo­lo­gi­sche Sicht­wei­sen) noch Tie­fes (alles was uns her­un­ter zie­hen, nie­der­drü­cken will) noch irgend­ei­ne ande­re Krea­tur (nichts in der gan­zen Welt! –so steht es in der Guten Nach­richt) uns schei­den kann von der Lie­be Got­tes, die in Chris­tus Jesus ist… Luther 2017

Viel­leicht fin­det ihr noch ande­re Über­set­zun­gen in unse­re Gegenwart.

Wie viel davon auch immer wie­der uns betrifft, uns Mühe macht, uns viel­leicht auch zwei­feln läßt, Jesus selbst hat uns zuge­si­chert: und sie­he, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende! Die Fra­ge ist also nicht dumm, son­dern rein rhe­to­risch: Was oder wer kann uns also schei­den von der Lie­be Got­tes, die in Chris­tus Jesus ist unse­rem Herrn? Es gibt näm­lich nur eine logi­sche Ant­wort: Got­tes Lie­be ist ewig! Wie ist meine/​unsere Liebe?

M. S.

nachgedacht zum Monatsspruch Februar 2023

»Sara aber sag­te: Gott ließ mich lachen.« (1. Mose 21,6)

Auf den ers­ten Blick ist das schon ein sehr merk­wür­di­ger Monats­spruch. Und es scheint mir auch so, dass das Lachen von uns Men­schen eine wenig aus­ge­präg­te Dis­zi­plin in der Bibel ist. Das ist eigent­lich schon merk­wür­dig, wo wir Chris­ten doch die Bibel als Fro­he Bot­schaft bezeichnen.

Aber über was lacht Sara denn über­haupt? Zum ers­ten Mal, als wir vom Lachen Saras in der Bibel lesen (1. Mose 18,11), da lacht sie heim­lich über eine Ver­hei­ßung Got­tes. Sie stand hin­ter dem Zelt­ein­gang und lausch­te, als Gott dem 100-jäh­ri­gen Abra­ham (die Sara war auch nicht mehr ganz jung) ankün­digt, dass die­se bin­nen eines Jah­res ein Kind bekom­men soll. Dar­auf­hin fragt Gott den Abra­ham: »War­um lacht Sara? War­um zwei­felt sie an mei­nen Wor­ten?« Dar­auf leug­net Sara ihr Lachen, aber Gott besteht für mich fast ein wenig biss­chen trot­zig dar­auf: »Doch, du hast gelacht!«

Und drei Kapi­tel spä­ter lesen wir dann die Aus­sa­ge aus unse­rem Monats­spruch, nach dem die Zusa­ge Got­tes ein­ge­trof­fen war und Sara den Sohn Isaak bekom­men hat­te: »Gott lässt mich wie­der lachen! Jeder, der das erfährt, soll mit mir lachen!«

Sara konn­te es trotz Got­tes Zusa­ge nicht glau­ben, dass sie im hohen Alter schwan­ger wer­den und ein gesun­des Kind zur Welt brin­gen wür­de. Und dann geschieht die­ses Wun­der! Und jetzt herrscht unbän­di­ge Freu­de bei der Sara!Nach mensch­li­chen Vor­stel­lun­gen war es nahe­zu unmög­lich, dass Abra­ham und Sara noch ein Kind haben wer­den. Und nun wur­de es tat­säch­lich wahr, dass Sara in hohem Alter noch Mut­ter wur­de und den Sohn zur Welt bringt, auf wel­chen sie jahr­zehn­te­lang gewar­tet haben.

Sara kann jetzt ihr Glück kaum fas­sen. Sie muss es ein­fach raus­schrei­en. Die gesam­te inne­re Anspan­nung in ihrem Leben hat sich gelöst. Gott hat ein Wun­der getan! Und dann plötz­lich klingt Sara dank­bar und hei­ter. Fast ein wenig ausgelassen.

Ich habe mich gefragt, wie das bei mir in sol­chen Fäl­len ist. Gott hat schein­bar sei­ne Zusa­gen nicht erfüllt. Für mich habe ich fest­ge­stellt, dass ich dann häu­fig genau­so wie die Sara reagie­re. Viel­leicht ein wenig bit­ter und sar­kas­tisch. Aber Sara erlebt, dass sich Gott an sei­ne Zusa­gen hält. Viel­leicht aus ihrer Per­spek­ti­ve doch ein wenig spät. Genau die­ses Erle­ben möch­te ich uns heu­te allen wün­schen. Gott hält sich an sei­ne Zusa­gen! Und dar­über darf bei uns Freu­de auf­kom­men und das Lächeln auf unse­ren Lippen!

Ein ganz herz­li­cher Gruß
Euer Ehren­fried Matt