zum Wochenspruch 13. September 2026

»Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.« (1. Petrus 5,7)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Alle Sor­gen, die gro­ßen und die klei­nen, ja wirk­lich alles was uns bedrückt, quält, ängs­tigt oder Not macht, alle die­se Sor­gen, die sol­len wir vor unse­ren gro­ßen Gott brin­gen. So schreibt dies zumin­dest Petrus in sei­nem Brief.

Doch wie gehe ich in mei­nem All­tag mit die­ser Aus­sa­ge des Petrus um?

Da sind zum einen die Din­ge, von denen ich glau­be, dass ich sie selbst pro­blem­los regeln kann. Aber ich habe dabei fest­ge­stellt, dass es mir und auch mei­ner See­le hel­fen kann, wenn ich auch die­se Din­ge vor mei­nem Gott bringe.

Und dann sind da die gro­ßen Din­ge (z.B. Krank­heit, Ein­sam­keit, gro­ße Sor­gen u.v.m), die mir wirk­lich Not berei­ten. Im Augen­blick erle­be ich gera­de eine Situa­ti­on, wo ich den Ein­druck habe, dass alles geballt auf mich zuströmt. Und hier ist es für mich unglaub­lich toll zu wis­sen, dass ich in unse­rem klei­nen Haus­kreis zahl­rei­che Mit­be­ter habe, wel­che die­ses Anlie­gen gemein­sam vor mei­nen Gott bringen.

Aber auch alle The­men, die in unse­ren bei­den Gemein­den der­zeit anste­hen, dür­fen wir Gott in unse­ren Gebe­ten sagen. Wie wird es wei­ter­ge­hen auf unse­rem Bezirk, wenn man­che Mit­ar­bei­ter ab dem kom­men­den Jahr etwas kür­zer tre­ten wer­den? Ich möch­te uns heu­te ganz beson­ders dazu ermu­ti­gen, die­se Unge­wiss­heit Gott mit­zu­tei­len und dann auch dar­auf zu ver­trau­en, dass er die Lösun­gen bereits dafür kennt.

In jeder Situa­ti­on dür­fen wir uns immer wie­der vor Augen füh­ren, dass Gott alle unse­re Gebe­te hört; egal wie wir die­se aus­spre­chen, egal wo wir gera­de sind und auch ganz egal wie wir uns gera­de fühlen.

Mit die­ser Tat­sa­che möch­te ich heu­te allen wie­der ganz beson­ders Mut machen, zu beten und alle unse­re Anlie­gen unse­rem Gott zu benennen.

E. M.