zum Wochenspruch zum 12.04.26 (Quasimodogeniti)

»Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.« (1. Petrus 1,3)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Die­se leben­di­ge Hoff­nung, von der Petrus hier spricht, resul­tiert nach den Aus­sa­gen des Apos­tels durch die Auf­er­ste­hung Jesu von den Toten. Aber kann ich und kannst Du die­se leben­di­ge Hoff­nung tat­säch­lich in meinem/​deinem ganz per­sön­li­chen Leben fest­ma­chen? Spü­re ich die­se leben­di­ge Hoff­nung ange­sichts der vie­len Kri­sen in die­ser Welt in mei­nem eige­nen Leben? Oder über­la­gern die vie­len Kri­sen auf unse­rer Welt doch mei­ne Hoff­nung? Wie sieht es denn mit unse­rer Hoff­nung als Chris­ten in die­ser Welt aus?

Petrus nimmt in sei­ner Aus­sa­ge die Oster­bot­schaft auf; er spricht dar­in von einer leben­di­gen Hoff­nung, die in der Auf­er­ste­hung Jesu von den Toten begrün­det ist. Für mich ist das die groß­ar­tigs­te Bot­schaft, wel­che wir als Chris­ten­men­schen erhalten.

Aber was ver­birgt sich hin­ter die­ser Hoffnung?

Jesus hat uns durch sei­nen Tod am Kreuz und sei­ne Auf­er­ste­hung ein Ange­bot zur Ver­söh­nung mit Gott gemacht. Damit kön­nen wir Men­schen Gerech­tig­keit vor ihm erfahren.

Und die­ses Ange­bot gilt wirk­lich für alle Men­schen, selbst für den Schwer­ver­bre­cher, der neben Jesus am Kreuz hing; die­ses Ange­bot Jesu gilt auch für alle Men­schen, die im Augen­blick am Leben zu ver­zwei­feln dro­hen, für alle Benach­tei­lig­te und Unter­drück­te, für alle, die Not leiden.

Die­se leben­di­ge Hoff­nung soll uns Chris­ten­men­schen in Bewe­gung brin­gen. Ja, und die­se Hoff­nung for­dert dann auch unser ganz per­sön­li­ches Enga­ge­ment! Die­se Hoff­nung soll ver­hin­dern, dass wir uns damit abfin­den, dass unse­re Welt eben so ist, wie sie ist. Gera­de dar­um möch­te ich uns die Fra­ge stel­len: Wo ist dein, wo ist mein per­sön­li­ches Enga­ge­ment, um die­se leben­di­ge Hoff­nung, die wir durch Jesus erhal­ten haben, für ande­re Men­schen sicht­bar zu machen?

Des­halb mei­ne Ein­la­dung für heu­te: Lasst uns wie­der neu zu Mut­ma­chern, für die Men­schen aus unse­rer Umge­bung werden!

E.M.

nachgedacht zum Monatsspruch April 2024

»Seid stets bereit, jedem Rede und Ant­wort zu ste­hen, der von euch Rechen­schaft for­dert über die Hoff­nung, die euch erfüllt.« (1. Petrus 3,15)

Ein Rezept: Neu­lich hat mich ein älte­rer Bru­der auf Pas­tor Wil­helm Busch auf­merk­sam gemacht. Dabei fiel mir sofort eine sei­ner Ent­geg­nun­gen ein, die ihm die Gesprächs­part­ner nann­ten: »Herr Busch, egal mit wel­chem The­ma Sie anfan­gen, Sie enden immer mit Jesus.« Lie­be Geschwis­ter in Jesus Chris­tus, ist das nicht herr­lich? Immer auf Jesus zurück zu kom­men. Prima.

Ist es nicht auch eine schö­ne Übung, die vie­le Kapi­teln von dem Buch Pre­di­ger zu lesen, und auf die uns dar­in begeg­nen­den Melan­cho­lie mit Jesus zu ant­wor­ten? Dann haben wir die rich­ti­ge Ant­wort für mög­li­cher­wei­se alle Lebens­si­tua­tio­nen gefunden.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens eines der schlaus­ten Men­schen jemals, beant­wor­tet mit der Quel­le des leben­di­gen Was­sers. Prima.

Seid alle­zeit bereit für Ver­ant­wor­tung vor jeder­mann, der von euch Rechen­schaft for­dert über die Hoff­nung, die in euch ist. (1. Petrus 3,15)

Mei­ne Rea­li­tät: Sieht die­se wirk­lich so für mich aus?
Sehr ver­ein­facht gesagt, rich­tig moti­vie­rend, und den­noch schwie­rig umzu­set­zen. Ich las­se mich in mei­nem All­tag ertap­pen; von vie­len Auf­ga­ben aus der Ruhe brin­gen, von vie­len Nach­rich­ten und Mei­nun­gen (indi­rekt) len­ken, von lau­ter Din­gen kom­plett ablenken.

Ich seh­ne mich manch­mal nach einem Ich wie Pau­lus vor Agrip­pa, und den­noch ist mei­ne Rea­li­tät die sub­ti­le, nie­der­schwel­li­ge Nach­gie­big­keit mei­nes Ichs.

Mein Jesus! Wenn Jesus bei mir ist, kann ich auch die schwie­rigs­ten Dis­kus­sio­nen durch­hal­ten, die trau­ri­gen Momen­te mit Hoff­nung anse­hen, den Fun­ken der Freu­de von Chris­tus auf den ande­ren über­sprin­gen las­sen. Dann fürch­te ich das Dro­hen der Men­schen nicht mehr; viel­mehr erken­ne ich in mei­nem inners­ten Wil­len, in mei­nem Her­zen, dass ich Chris­tus gehö­re. Und das macht mich und uns frei, jeder­mann Rechen­schaft über den christ­li­chen Glau­ben geben zu können.

Manch­mal begeg­nen wir nur einer begrenz­ten Zahl von Men­schen um uns her­um. Kei­ne staat­li­chen Hohei­ten oder Suchen­den. Den­noch bist Du, lie­be Schwes­ter, lie­ber Brü­der, ein­ge­la­den, in die­sem Monat über die Hoff­nung des Evan­ge­li­ums, die in uns ist, neu zu erzäh­len. Unser Jesus Chris­tus wird dir und mir die rich­ti­gen Wor­te, zu pas­sen­den Zeit und an pas­sen­der Stel­le, geben.

Euer Z. I.