»Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.« (1. Petrus 1,3)
Liebe Geschwister und liebe Freundinnen und Freunde!
Diese lebendige Hoffnung, von der Petrus hier spricht, resultiert nach den Aussagen des Apostels durch die Auferstehung Jesu von den Toten. Aber kann ich und kannst Du diese lebendige Hoffnung tatsächlich in meinem/deinem ganz persönlichen Leben festmachen? Spüre ich diese lebendige Hoffnung angesichts der vielen Krisen in dieser Welt in meinem eigenen Leben? Oder überlagern die vielen Krisen auf unserer Welt doch meine Hoffnung? Wie sieht es denn mit unserer Hoffnung als Christen in dieser Welt aus?
Petrus nimmt in seiner Aussage die Osterbotschaft auf; er spricht darin von einer lebendigen Hoffnung, die in der Auferstehung Jesu von den Toten begründet ist. Für mich ist das die großartigste Botschaft, welche wir als Christenmenschen erhalten.
Aber was verbirgt sich hinter dieser Hoffnung?
Jesus hat uns durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung ein Angebot zur Versöhnung mit Gott gemacht. Damit können wir Menschen Gerechtigkeit vor ihm erfahren.
Und dieses Angebot gilt wirklich für alle Menschen, selbst für den Schwerverbrecher, der neben Jesus am Kreuz hing; dieses Angebot Jesu gilt auch für alle Menschen, die im Augenblick am Leben zu verzweifeln drohen, für alle Benachteiligte und Unterdrückte, für alle, die Not leiden.
Diese lebendige Hoffnung soll uns Christenmenschen in Bewegung bringen. Ja, und diese Hoffnung fordert dann auch unser ganz persönliches Engagement! Diese Hoffnung soll verhindern, dass wir uns damit abfinden, dass unsere Welt eben so ist, wie sie ist. Gerade darum möchte ich uns die Frage stellen: Wo ist dein, wo ist mein persönliches Engagement, um diese lebendige Hoffnung, die wir durch Jesus erhalten haben, für andere Menschen sichtbar zu machen?
Deshalb meine Einladung für heute: Lasst uns wieder neu zu Mutmachern, für die Menschen aus unserer Umgebung werden!
E.M.

