zum Wochenspruch 1. Februar 2026 (letzter Sonntag nach Epiphanias)

»Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.« (Jesaja 60,2b)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

In der Gute Nach­richt Über­set­zung heiß es »Auf der gan­zen Erde liegt Fins­ter­nis, die Völ­ker tap­pen im Dun­kel; doch über dir strahlt dein Gott auf, der Glanz sei­ner Herr­lich­keit geht über dir auf.«

Damit führt der Pro­phet Jesa­ja den Men­schen damals eine rich­tig tol­le Zusa­ge vor Augen: Gott strahlt in sei­ner gan­zen Herr­lich­keit über Jeru­sa­lem und sei­nem Volk Isra­el. Aber da es sich um ein pro­phe­ti­sches Wort der dama­li­gen Zeit han­delt, dür­fen wir in die­sem Licht natür­lich auch heu­te sei­ne wei­te­re Aus­strah­lung für uns als Chris­ten des 21. Jahr­hun­derts ent­de­cken. In den nach­fol­gen­den Ver­sen lesen wir, dass alle Völ­ker sich auf­ma­chen, zu die­sem Licht zu ziehen.

Von Jesus wis­sen wir heu­te, dass er sich in Johan­nes 8,12 als das Licht die­ser Welt bezeichnet.

Als Chris­ten brau­chen wir die­ses Licht; ein Licht, wel­ches uns immer wie­der neu erscheint. Manch­mal mei­ne ich, dass wir als Chris­ten in der augen­blick­li­chen west­li­chen Welt unser Ziel gera­de etwas aus den Augen ver­lo­ren haben. Viel­leicht braucht es des­halb die­sen neu­en Impuls von außen, die­ses Licht von Jesus, das uns den Weg weist.

Ich wün­sche uns allen, dass Jesus heu­te wie­der über und für uns ganz neu die­ses Licht erstrah­len lässt. Wäre das nicht ein mut­ma­chen­der Gedan­ke, dadurch eine neue und rich­ti­ge Ori­en­tie­rung von ihm zu erhal­ten und dadurch zum Licht für die­se Welt wer­den zu können?

E. M.