zum Wochenspruch 8. Februar 2026 (2. Sonntag vor der Passionszeit)

»Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.« (Hebräer 3,15)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Manch­mal höre ich von Men­schen die Aus­sa­ge, dass sie Gott nicht hören kön­nen. Wie sieht das bei Dir in Dei­nem Leben aus? Kannst Du sei­ne Stim­me hören, zum Bei­spiel beim Beten, Medi­tie­ren und Spa­zie­ren­ge­hen? Oder hast Du beim Bibel­le­sen viel­leicht eine inne­re Stim­me oder einen Ein­druck, was Du tun solltest?

Ich ertap­pe mich manch­mal dabei, dass ich viel­leicht die­sen Ein­druck gar nicht für mich wahr­neh­men bzw. ver­ste­hen will. Viel­leicht passt mei­ne Wahr­neh­mung gera­de nicht zu dem, was ich mir ger­ne so vorstelle.

Aber wie ist das nun, wenn Gott selbst zu uns redet? Viel­leicht legt Gott gera­de dann auch noch den Fin­ger in eine Wun­de bei mir. Und das dann von mir Wahr­ge­nom­me­ne wird unan­ge­nehm für mich. Ja und dann wür­de ich sogar unter Umstän­den etwas in mei­nem Leben ver­än­dern müssen.

Ich möch­te Euch heu­te Mut machen! Mut machen dazu, Eure Ohren und Eure Her­zen für das Reden unse­res Got­tes auf Emp­fang zu stel­len. Viel­leicht ver­pas­sen wir ansons­ten sehr Wesent­li­ches in unse­rem Leben. Genau das will uns der Wochen­spruch aus dem Buch der Hebrä­er nahebringen.

E. M.

zum Wochenspruch 1. Februar 2026 (letzter Sonntag nach Epiphanias)

»Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.« (Jesaja 60,2b)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

In der Gute Nach­richt Über­set­zung heiß es »Auf der gan­zen Erde liegt Fins­ter­nis, die Völ­ker tap­pen im Dun­kel; doch über dir strahlt dein Gott auf, der Glanz sei­ner Herr­lich­keit geht über dir auf.«

Damit führt der Pro­phet Jesa­ja den Men­schen damals eine rich­tig tol­le Zusa­ge vor Augen: Gott strahlt in sei­ner gan­zen Herr­lich­keit über Jeru­sa­lem und sei­nem Volk Isra­el. Aber da es sich um ein pro­phe­ti­sches Wort der dama­li­gen Zeit han­delt, dür­fen wir in die­sem Licht natür­lich auch heu­te sei­ne wei­te­re Aus­strah­lung für uns als Chris­ten des 21. Jahr­hun­derts ent­de­cken. In den nach­fol­gen­den Ver­sen lesen wir, dass alle Völ­ker sich auf­ma­chen, zu die­sem Licht zu ziehen.

Von Jesus wis­sen wir heu­te, dass er sich in Johan­nes 8,12 als das Licht die­ser Welt bezeichnet.

Als Chris­ten brau­chen wir die­ses Licht; ein Licht, wel­ches uns immer wie­der neu erscheint. Manch­mal mei­ne ich, dass wir als Chris­ten in der augen­blick­li­chen west­li­chen Welt unser Ziel gera­de etwas aus den Augen ver­lo­ren haben. Viel­leicht braucht es des­halb die­sen neu­en Impuls von außen, die­ses Licht von Jesus, das uns den Weg weist.

Ich wün­sche uns allen, dass Jesus heu­te wie­der über und für uns ganz neu die­ses Licht erstrah­len lässt. Wäre das nicht ein mut­ma­chen­der Gedan­ke, dadurch eine neue und rich­ti­ge Ori­en­tie­rung von ihm zu erhal­ten und dadurch zum Licht für die­se Welt wer­den zu können?

E. M.

zum Wochenspruch für 25. Januar 2026 (3. Sonntag nach Epiphanias)

»Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.« (Lukas 13,29)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Aus allen Him­mels­rich­tun­gen wer­den Men­schen im Reich Got­tes mit dabei sein. Genau das haben wir gera­de in der Alli­anz-Gebets­wo­che erlebt. Da war u.a. die Markt­kir­che in Han­no­ver mit 350 Leu­ten aus allen unter­schied­li­chen Kon­fes­sio­nen rich­tig gut gefüllt. Und auch die vie­len ande­ren Aben­de in Wunstorf und Han­no­ver waren geprägt von die­ser Viel­falt. Des­halb stel­le ich mir immer wie­der die Fra­ge, ob ich genau die­se Viel­falt und die dar­aus resul­tie­ren­de Unter­schied­lich­keit auch selbst wirk­lich als berei­chernd empfinde?

Unmit­tel­bar vor unse­rem Wochen­spruch lesen wir, dass Jesus von einem Mann gefragt wur­de »Herr, stimmt es wirk­lich, dass nur weni­ge Men­schen geret­tet wer­den?« Jesus ant­wor­tet dar­auf­hin: »Es ist eine schma­le Tür, und ihr müsst kämp­fen, damit ihr hin­durch­ge­hen dürft. Ich ver­si­che­re euch: Vie­le, die ver­su­chen hin­ein­zu­kom­men, wer­den es nicht schaffen.«

Jesus schien es also unge­mein wich­tig zu sein, dass sei­ne dama­li­gen Zuhö­rer per­sön­lich in Got­tes neu­em Reich mit dabei sind. Des­halb for­dert er sogar auf, dar­um zu kämp­fen! Für mich als Christ heu­te heißt das, dass ich mich dar­um bemü­hen soll, auch wirk­lich dort mit dabei zu sein.

In der Über­set­zung von Ber­ger heißt es hier, dass wir an der Tafel in Got­tes neu­em Reich Platz neh­men. Wir wer­den dann mit Jesus und Gott dinieren.

Heu­te möch­te ich uns allen Mut machen, auch mit an die­sem Ort dabei zu sein.

E. M.

zum Wochenspruch 18.01.2026 (2. Sonntag nach Epiphanias)

»Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.« (Johannes 1,16)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Der Evan­ge­list Johan­nes spricht in der Ein­lei­tung sei­nes Evan­ge­li­ums von Jesus: die­ser Jesus (Johan­nes bezeich­net ihn auch als das Wort) wur­de ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er hat unter den Men­schen gelebt und vie­le der Men­schen damals erkann­ten sei­ne gan­ze Macht und gött­li­che Hoheit, die ihm Gott, der Vater, gege­ben hat­te (Vers 14).

Von die­sem Jesus emp­fan­gen wir nun­mehr Gna­de. Die Gute Nach­richt Bibel über­setzt die­ses Wort »Gna­de« mit »gren­zen­lo­ser Güte«.

Die­ser Jesus über­schüt­tet mich also mit sei­ner gren­zen­lo­sen Güte. Als Chris­ten­men­schen wis­sen wir, dass Jesus mich von mei­ner Schuld freispricht.

Und damit darf ich leben wie einer, der sich nie etwas zuschul­den hat kom­men las­sen. Und dies sogar dau­er­haft und für immer!

Ich möch­te Euch heu­te ein­la­den, wie­der neu dar­über ins Stau­en über die­se »gren­zen­lo­se Güte« unse­res Got­tes zu gelangen.

E. M.

Predigt »Wie kann Wasser solch große Dinge tun? – Vom Taufen« vom 11. Januar 2026

Die Pre­digt von Frank Weber vom 11. Janu­ar 2026 (1. Sonn­tag nach Epi­pha­ni­as) fußt auf Mat­thä­us 3,13 – 17 (Jesus lässt sich von Johan­nes im Jor­dan taufen).

Sie kann hier nach­ge­hört werden:

zum Wochenspruch 2. Sonntag nach Weihnachten (4. Jan. 2026)

»Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.« (Johannes 1,14b)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Die Jün­ger waren drei Jah­re lang ganz per­sön­lich mit Jesus unter­wegs und haben sein Wir­ken sei­ne Wun­der und ganz vie­le Zei­chen selbst mit­er­le­ben dür­fen. Aber manch­mal waren sie sich auch unsi­cher, ob er wirk­lich Got­tes Sohn ist.

Mit die­ser Aus­sa­ge zu Beginn des Johan­nes­evan­ge­li­ums posi­tio­niert sich Johan­nes auf sei­ne eige­ne ganz per­sön­li­che Glaub­wür­dig­keit als Augen­zeu­ge. Ob Johan­nes damit sein eige­nes Erleb­nis auf dem Berg der Ver­klä­rung (Lukas 9,28−38) oder sei­ne per­sön­li­che Erfah­rung der Herr­lich­keit Jesus nach des­sen Auf­er­ste­hung gemeint hat, das wis­sen wir nicht. Aber Johan­nes war sich abso­lut sicher: Die­se erleb­te Herr­lich­keit, die konn­te nur von Gott selbst kom­men. Die­se Herr­lich­keit war eine Herr­lich­keit, die vol­ler Gna­de und Wahr­heit alles ande­re überstrahlt.

Auch wir heu­te dür­fen die­se Aus­sa­ge des Johan­nes für uns ganz per­sön­lich in Anspruch neh­men. Bei die­ser Zusa­ge han­delt es sich eben nicht nur um wohl­klin­gen­de Wor­te; die­se Zusa­ge nahm in Jesus eine mensch­li­che Gestalt an. Jesus war eine ganz kon­kre­te Per­son, wel­cher mit­ten unter den Men­schen vor 2.000 Jah­ren gelebt hat. Und für uns Chris­ten ist er damit dann zum Mes­si­as geworden.

Ich möch­te uns heu­te wie­der ganz bewusst dazu ein­la­den, die­sem Jesus ganz per­sön­lich zu begegnen.

E.M.

Predigt »Warten, das sich lohnt…« vom 28.12.2025 (Sonntag nach Weihnachten)

Die Pre­digt von Frank Weber vom 1. Sonn­tag nach Weih­nach­ten fußt auf Lukas 2,25 – 33 (Sime­on trifft im Tem­pel auf Maria, Josef und Jesus).

Sie kann hier nach­ge­hört werden:

unsere Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Auch bei uns zeigt sich, dass die Wert­schät­zung des Hei­li­gen Abends zuge­nom­men hat, die der Weih­nachts­ta­ge als Fami­len­fest und weni­ger als Got­tes­dienst-Tag sich ent­wi­ckelt hat.

Wir feiern daher Gottesdienste in Wunstorf wie folgt:

  • Mo., 22.12.2025, 18:00 Uhr Leben­di­ger Advents­ka­len­der (auf dem Vor­platz der Gemein­de mittendrin)
  • Mi., 24.12.2025, 18:00 Uhr Weih­nach­ten in der Hüt­te (Frank Weber), Schüt­zen­platz in Blu­men­au (Am Blu­men­gar­ten 34, Wunstorf)
  • kein Got­tes­dienst am 1. Weihnachtstag
  • kein Got­tes­dienst am 2. Weihnachtstag
  • So., 28.12.2025, 18:00 Uhr Jah­res­ab­schluss-Got­tes­dienst (Frank Weber)
  • Mi., 31.12.2025 kein Gottesdienst
  • Do., 01.01.2026 kein Gottesdienst
  • So., 04.01.2026, 11:00 Uhr Got­tes­dienst zum Jah­res­be­ginn (Ehren­fried Matt)

zum Wochenspruch 4. Advent 2025

»Freut euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!«
(Philipper 4,4.5b)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freunde!

Am kom­men­den Sonn­tag haben wir nun­mehr bereits den 4. Advent. Und der Apos­tel Pau­lus sagt uns »der Herr ist nahe«. Ich weiß nicht, wie es Euch gera­de geht. Könnt Ihr in Euren Her­zen spü­ren, dass der Herr Euch wirk­lich nahe ist?

Im Brief des Pau­lus an die Phil­ip­per fin­den wir man­ches von die­ser Erwar­tungs­hal­tung auf das Kom­men unse­res Herrn.

Und der Apos­tel Pau­lus for­dert uns sogar regel­recht dazu auf, uns zu freu­en, weil der Herr nahe ist. Für uns Chris­ten­men­schen ist Weih­nach­ten ein Freu­den­fest, weil Jesus als Ret­ter vor gut 2.000 Jah­ren auf die­se Erde gekom­men ist. Und die­ser Ret­ter Jesus wird wie­der­kom­men und sein Reich des Frie­dens auf der gesam­ten Welt aufrichten!

Wenn das nicht ein Grund zur Freu­de für uns alle ist?!

In die­ser Erwar­tungs­hal­tung wün­sche ich Euch Got­tes Segen für alle Eure Weihnachtsvorbereitungen.

E. M.