»Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.«
1. Mose 1, 31
»Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.«
1. Mose 1, 31

Sie brauchen für unsere Postkarten, die sie in der Gemeinde-Mittendrin kostenlos erhalten, bloß noch eine passende Briefmarke. Sagen Sie anderen Bescheid, wenn es Ihnen bei uns gefällt.
Oder schicken Sie einfach so mal wieder einen Gruß an liebe Menschen. Unsere Postkarten zeigen die Losungen, die ja einen alttestamentlichen Vers für jeden Tag bieten (ausgelost), sie zeigen einen EMK-Kaffeebecher (»Lebendige Kirche mit Schwung«) und sie fordern auf, jedem Tag eine ordentliche Grundlage, vielleicht mit dem Lesen der Losungen beim Frühstück, zu geben.
Wenn es auch nur ein paar Minuten des Innehaltens sind: Sie sind kostbar, zumindest dem Verfasser, an dessen Küchentisch die Karte entstand. Kommen Sie vorbei, nehmen Sie sich zwei oder drei.
F.W.
Zugegeben, das klingt etwas biologistisch. Gemeint ist: Was macht uns aus? Was prägt uns als Gemeinden in Wunstorf und in Hannover?
Freikirchen gibt es ja viele, ja, es werden sogar mehr. – Bei uns ist es keine Sonderlehre (wie die »Glaubenstaufe« bei den Baptisten oder der »Sabbat« bei den Adventisten), sondern es sind die Menschen. Menschen wie Du und ich, aber doch solche, die ihr Leben als Christen führen möchten. Die also fragen, was geistlich dran ist. Wozu leitet uns (persönlich, in der Familie, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft und auch in der Gemeinde) Gott? Was möchte er, dass wir tun sollen?
Allein die Frage wirkt fast 2000 Jahre nach Jesu irdischem Wirken auf manche um uns befremdlich. Wir halten nämlich daran fest, dass Gott heute wirkt, dass man mit ihm reden kann, beten. Dass das mehr ist als Autosuggestion, dass wir nicht nur reden, sondern auch seine Stimme hören können. In einem Bibelwort, in einem Wort eines anderen Menschen und manchmal in anderer Weise, im Traum (gab es in der Bibel ja häufig), in einer Vision…
Wir sind ganz »normale« Menschen, und doch rechnen wir mit einem lebendigen und liebenden Gott. Das macht uns außergewöhnlich. Das Bemühen, ihm zu folgen, nach-zu-folgen, das nannten die frühen Methodisten Heiligung. Ich meine, dass es dies ist, das uns ausmacht. Nicht weniger und nicht mehr.
F.W.
Zugegeben: 1739 ist schon lange her. Damals wünschten einige, als Christenmenschen geistlich weiter zu kommen. Christ zu werden ist nicht schwer, Christ zu sein, dagegen sehr. – Sie trafen sich einmal wöchentlich, halfen einander geistlich weiter, ermahnten einander. Wäre uns das heute zu viel Einmischung anderer in unser Leben?
Damals jedenfalls baten sie Wesley, ihnen eine Anleitung und Hilfe zu geben, wie sie die Sünde meiden und zum Heil fortschreiten könnten. Wesley formulierte daraufhin die Allgemeinen Regeln, die sprachlich und in den Konkretionen in ihrer Zeit stehen. Sklaven halten wir nicht mehr und Zollvergehen gibt es wohl, aber im Leben der meisten spielen sie keine große Rolle. „Typisch methodistisch? – Die allgemeinen Regeln:“ weiterlesen
Die »1. Ökumenische lange Nacht der Kirchen« in Wunstorf war für alle Beteiligten ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Aber – Gott sei Dank – kann man im Nachhinein sagen: »Es ist gelungen.«
In der Gemeinde mittendrin in Wunstorf hatten wir ein Programm mit Kurzreferaten (»Schöpfung, alles Quatsch?«, »Wie kann Gott das zulassen?«, »Warum erleben Christen in Westeuropa so wenige Wunder?«), einem Gespräch (»Spuren der Reformation«), einem Vortrag (»Wurzeln des Methodismus«), einem Abendessen und einer Zeit mit dem Gospelchor zusammen gestellt. Eingerahmt wurde dieses Angebot von einer ökumenisch ausgerichteten Andacht um 18 Uhr über 1. Kor. 3, 11, in der bei uns die Musikgruppe (Klavier, Gitarre, Cajon, Gesang) zum ersten Mal auftrat und einem Abendsegen gegen 24 Uhr.
Wir haben uns über alle Besucher aus der eigenen Gemeinde und aus
den anderen Gemeinden sehr gefreut. So gab es Begegnungen, Gespräche und gegenseitige geistliche Impulse, die sicher noch eine Zeit nachwirken werden. In Zahlen ausgedrückt waren über die knapp sechs Stunden verteilt etwa 85 verschiedene Personen dabei, wobei die ökumenischen Gäste vor allem von 19 bis 21.45 Uhr zu uns kamen.
P. M.