»Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.« (Johannes 1,14b)
Liebe Geschwister und liebe Freundinnen und Freunde!
Die Jünger waren drei Jahre lang ganz persönlich mit Jesus unterwegs und haben sein Wirken seine Wunder und ganz viele Zeichen selbst miterleben dürfen. Aber manchmal waren sie sich auch unsicher, ob er wirklich Gottes Sohn ist.
Mit dieser Aussage zu Beginn des Johannesevangeliums positioniert sich Johannes auf seine eigene ganz persönliche Glaubwürdigkeit als Augenzeuge. Ob Johannes damit sein eigenes Erlebnis auf dem Berg der Verklärung (Lukas 9,28−38) oder seine persönliche Erfahrung der Herrlichkeit Jesus nach dessen Auferstehung gemeint hat, das wissen wir nicht. Aber Johannes war sich absolut sicher: Diese erlebte Herrlichkeit, die konnte nur von Gott selbst kommen. Diese Herrlichkeit war eine Herrlichkeit, die voller Gnade und Wahrheit alles andere überstrahlt.
Auch wir heute dürfen diese Aussage des Johannes für uns ganz persönlich in Anspruch nehmen. Bei dieser Zusage handelt es sich eben nicht nur um wohlklingende Worte; diese Zusage nahm in Jesus eine menschliche Gestalt an. Jesus war eine ganz konkrete Person, welcher mitten unter den Menschen vor 2.000 Jahren gelebt hat. Und für uns Christen ist er damit dann zum Messias geworden.
Ich möchte uns heute wieder ganz bewusst dazu einladen, diesem Jesus ganz persönlich zu begegnen.
E.M.


